Weitere Informationen zur e-Ventschau

Wer, wie, wo und warum? Antworten dazu gibt es hier!

Wo findet das Festival statt?

Der idyllische Resthof „Thiele“ in Ventschau im Landkreis Lüneburg bietet optimale Bedingungen und ein wunderschönes Ambiente für das e-Ventschau-Festival. Umrahmt von alten Hofgebäuden erlebt ihr eine einzigartige Festival-Atmosphäre. Selbstverständlich habt ihr auch vor Ort auf einer angrenzenden Wiese die Möglichkeit zum Zelten. Die genaue Adresse des e-Ventschau-Festivals ist:

Hof Thiele, Am Bruch 1, 21371 Tosterglope OT Ventschau

Luftbild-e-Ventschau-Hof

Warum nehmen wir 2017 erstmals Eintritt?

Nach eingehender Überlegung und Abwägung haben wir entschieden, für unser 5. e-Ventschau-Festival einen geringen Eintritt zu erheben. Auf den vier vorangegangenen Veranstaltungen haben wir das volle finanzielle Risiko alleine getragen. Das möchten wir jetzt ändern – und wir hoffen auf Euer Verständnis und Eure Unterstützung!

Ein verlässliches, gemeinsames Fundament schaffen!

Der Verkauf und auch der Vorverkauf von Tickets verschafft uns Planungssicherheit und eröffnet uns finanzielle Spielräume, die wir zuvor teilweise privat und nur mit einigen Bauchschmerzen füllen mussten. Die e-Ventschau verursacht Kosten. Dieses Risiko möchten wir fortan mit Euch teilen. Unabhängig schlechter Wetterprognosen und sonstiger Unwägbarkeiten können wir mit einem Eintritt verlässlicher kalkulieren und investieren, um auch dauerhaft mit Euch ein schönes Fest zu feiern.

Keine Kommerzialisierung, sondern mehr Spenden!

Unser Ziel ist weiterhin, möglichst viele Spenden für die Opfer der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zu sammeln. Idealerweise können wir den kompletten Eintritt, als Spende weitergeben. Dies ist aber nur möglich, wenn sich auch weiterhin und regelmäßig genügend Sponsoren finden, die unsere gemeinnützige Arbeit unterstützen. Mit Eurem Eintritt tragt ihr erheblich dazu bei, dass uns dies gelingen kann. Vielen Dank!

Wofür werden Spenden gesammelt und welche Projekte unterstützen wir?

Tschernobyl

Erinnern wir uns: Am 26. April 1986 ereignete sich der weltweit erste Super-Gau in Block 4 des Atomkraftwerkes nahe Tschernobyl. Eine radioaktive Wolke überzog große Teile Europas.

Über 600.000 Soldaten und Bergleute, sogenannte „Liquidatoren“ wurden eingesetzt, um noch schlimmeres zu verhindern. Der geschmolzene Reaktorkern drohte sich mit dem gesammelten Löschwasser zu verbinden, was zu einer gigantischen Explosion geführt hätte, womit große Teile Europas zerstört wären. Der Versuch, Roboter für diese Arbeiten einzusetzen, scheiterte, denn die Technik machte aufgrund der unvorstellbar hohen radioaktiven Strahlung schlapp. Es mussten Menschen eingesetzt werden, die sich selber „Bio-Roboter“ nannten. Viele leben heute nicht mehr, ein Großteil der Überlebenden führt ein Dasein in Krankheit und Armut.

Es ist nicht möglich, die genaue Zahl der Opfer zu bemessen. Der unvorstellbar größere Teil der Opfer wird erst noch geboren. Deshalb gilt der Focus unserer Bemühungen besonders den Kindern und Neugeborenen, die mit chronischen Krankheiten und schweren Behinderungen zu kämpfen haben. Ein Projekt, dem wir die Spendengelder aus 2017 übergeben werden, suchen wir derzeit noch.

Fukushima

Die Frage mag sich aufdrängen, warum Spenden in ein reiches Industrieland wie Japan fließen sollen. Wir möchten die Frage anhand eines Zitates von Alexander Tetsch erläutern, der sowohl Tschernobyl als auch Fukushima besucht hat: „Fukushima – der Nebel des Schweigens über dem Land der aufgehenden Sonne“. Die Regierung und die japanischen Energiekonzerne haben ein Interesse daran, die Auswirkungen der Katastrophe zu verharmlosen, weil sich mit der Atomtechnologie weltweit immer noch Milliarden-Gewinne realisieren lassen. „

Das amtliche Schilddrüsen-Untersuchungsprogramm will alle 360.000 Kinder der Präfektur Fukushima auf Anomalien untersuchen lassen. Pro Kind haben die untersuchenden Ärzte nur 1-2 Minuten Zeit für die Ultraschall-Untersuchung – und übersehen dabei naturgemäß viele Auffälligkeiten.“ (Tetsch)

Wir versuchen die Opfer zu unterstützen, damit sie die medizinische Hilfe bekommen, die ihnen eigentlich zu steht. Deshalb geht ein Teil der Spenden an eine Kinderklinik in Fukushima, die von ehrenamtlichen Ärzten und Helfern betrieben wird.

Wer sind die Macher?

Ein Gründungsmythos? Fehlanzeige.

Geboren wurde die Idee von Susanne Prottengeyer und Steffen Thiele bei einem morgentlichen Kaffee.

Und dann ging es los: klein, bescheiden – aber voller Elan; und mit dem Wunsch, noch viel mehr Menschen wach zu machen gegen den Atom-Wahnsinn und seine fatalen Folgen und für die Opfer, die – zum Teil noch nicht ein mal geboren – schon vergessen sind!

Team-Bild aus Landeszeitung

(Einige aus dem Kern-Team, v.l.) Stefan Baumgart, Susanne Prottengeyer, Maja Mabileau, Ute Elfers, Steffen Thiele und Kai Hubert packen es wieder an.

Foto: emi