Steffen, steigt die Gefühlstemperatur allmählich an? Immerhin das vermeintlich verflixte 7. Jahr des Festivals e-Ventschau…

Nein, eigentlich nicht. Mittlerweile sind wir es gewohnt mit eventuell auftretenden Schwierigkeiten umzugehen. Es stimmt allerdings, dass der Zeitdruck etwas steigt und man konzentrierter arbeiten muss, um wichtige organisatorische Dinge nicht zu verschlafen, beispielsweise Redaktionsschlüsse bei der Presse. Glücklicherweise gilt meines Wissens, das verflixte 7. Jahr nur für die Ehe… (lachen) … stimmt auch wieder – aber das Benefiz-Open Air ist definitiv Dein Baby. Einigen wir uns auf diesen Verwandtschaftsgrad.

Welche Bands hast Du an Land gezogen und gibt es musikalische Akzente?

Es ist auch dieses Jahr ein bunt gemischtes Programm aus Rock, Weltmusik, viel Funk, Ska und vielen anderen Richtungen. Wir haben Bands wie „Rainer Von Vielen“ aus dem Allgäu oder auch das „Tijuana Cartel“ aus Australien, die allein schon diverse Musikrichtungen in ihrem Stil vereint haben. Es soll ein breites Programm sein, dass ein ebenso breites Publikum ansprechen soll. Eines haben aber alle Bands gemeinsam: Qualität.

Was haben wir kulinarisch zu erwarten?

Wir versuchen auch hier undogmatisch auf Qualität zu setzen. Das Essen soll nicht nur lecker schmecken, sondern soweit es möglich ist, nachhaltig sein. D. h. wenn Fleisch, dann Bio und auch die vegane / vegetarische Küche kommt nicht zu kurz. Als Besonderheit haben wir dieses Jahr einen Stand mit zwei professionellen Barkeepern, die leckere Cocktails zaubern werden und auch etwas vom Flairbartending verstehen. Frei dem Motto: Hoch die Flaschen (lacht).

Hits for the kids – Angebote für die Jüngsten. Was habt ihr da in petto?

Daran feilen wir noch. Es wird auf jeden Fall das beliebte Kistenklettern geben, höchstwahrscheinlich Kindertheater von „Marpili“ und auch eine Hüpfburg. Bis jetzt wurde es den Kindern auf dem weitläufigen Hof nie langweilig.